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Connection e.V. - Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
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Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Kriegsdienstverweigerung in der Türkei (...mehr)

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Hintergrund Aktuell

(26.05.2016) 
Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO):
Appell für die Freilassung von Ruslan Kotsaba
- Ukrainischer Kriegsdienstverweigerer und Journalist in Haft
(16.05.2016) 
Bildergalerie: Aktionstag für israelische KriegsdienstverweigerInnen
(15.05.2016) 
Kriegsdienstverweigerung ist Menschenrecht!
- Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) zum Intern. Tag der Kriegsdienstverweigerung
(13.05.2016) 
Aktionstag für israelische KriegsdienstverweigerInnen
- Filmbericht der Aktion in Berlin
(12.05.2016) 
Connection e.V.:
Aktionen zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung
- Ukraine: Ruslan Kotsaba heute zu 3,5 Jahren Haft verurteilt; Israel: Verweigerinnen weiter im Gefängnis
Willkommen bei Connection e.V.
Solidaritätsveranstaltungen für verurteilten ukrainischen Journalisten und Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba
Veranstaltungsreihe mit seiner Ehefrau Uliana Kotsaba, 30. Mai bis 3. Juni 2016
(20.05.2016) 

Am 12. Mai 2016 wurde der ukrainische Journalist und Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba wegen Behinderung der Tätigkeit der Streitkräfte zu einer Haftstrafe von 3,5 Jahren verurteilt. In seinen Prozesserklärungen betont er, dass der Konflikt mit den Separatisten friedlich gelöst werden müsse. Nun hat die ukrainische Justiz ein Exempel an ihm statuiert.

Auf einer Veranstaltungsreihe wird seine Ehefrau Uliana Kotsaba über seine Situation, seine Motive und das Verfahren berichten. Ergänzend dazu wird jeweils ein Koreferent einige Hintergründe des Krieges in der Ukraine darstellen. Am Rande der Veranstaltungstour wird sich Uliana Kotsaba zudem mit Bundestagsabgeordneten aus dem Menschenrechtsausschuss treffen, um über mögliche Unterstützung zu sprechen.

Magazin »KDV im Krieg« - April 2016
Inhaltsverzeichnis
(15.04.2016) 

In der Ausgabe April 2016 des Magazins »KDV im Krieg« befinden sich Beiträge zur antimilitaristischen Arbeit, zu Rekrutierung, Verweigerung und Asyl zur Arbeit von Connection e.V., zu Israel, Ägypten, Griechenland, Ukraine, Thailand, Kolumbien und Eritrea.

Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei !
Aufruf an die deutsche Bundesregierung und die Europäische Union
(16.03.2016) 

Sehr geehrter Herr Außenminister Steinmeier,

Angesichts der Gewalt und der Menschenrechtsverletzungen in der Türkei, vor allem den vom Krieg zwischen türkischer Regierung und PKK betroffenen Regionen in der Osttürkei, darf die deutsche und europäische Politik nicht länger wegsehen. Wir fordern Sie auf:

- Die Parteien des Konfliktes, insbesondere die türkische Regierung und die PKK, zu einem sofortigen Waffenstillstand und zur Wiederaufnahme der Friedensgespräche aufzurufen;

- Die türkische Regierung aufzufordern, allen internationalen Menschenrechtsabkommen nachzukommen, denen die Türkei beigetreten ist, und alle Maßnahmen zu unterlassen, die die Zivilbevölkerung zum Teil des Konflikts macht;

- Alle Waffenlieferungen in die Region zu stoppen;

- Alle Möglichkeiten in der Europäischen Union, der OSZE und dem Europarat zu nutzen, um den Menschenrechten für alle Bürgerinnen und Bürger in der Türkei sowie allen sich dort aufhaltenden Flüchtlingen Geltung zu verschaffen;

- Die OSZE einzuschalten und eine Beobachtungsmission zu entsenden.

Schließen Sie sich dem Aufruf an unter https://weact.campact.de/p/UrgentCallTurkey

Ukraine: Solidarität mit dem Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba!
Protestieren Sie gegen die drohende Verurteilung! Senden Sie Ruslan Kotsaba eine Solidaritätspostkarte!
(01.12.2015) 

Am 8. Februar 2015 wurde der Journalist Ruslan Kotsaba im Gerichtssaal in seiner Heimatstadt Iwano-Frankiwsk im Westen der Ukraine verhaftet. Er hatte kurz zuvor in einer Videobotschaft an Präsident Petro Poroschenko erklärt, er werde sich der Einberufung verweigern und würde eher fünf Jahre Gefängnis auf sich nehmen als auf seine "im Osten lebenden Mitbürger" zu schießen. Er rief seine Landsleute auf, ebenfalls den Kriegsdienst zu verweigern. "Kotsaba", so berichtete die tageszeitung am 9. Februar, "hatte 2014 aktiv den Maidan unterstützt. Bei den Präsidentschaftswahlen habe er für Präsident Poroschenko gestimmt. Mehrfach hatte er aus den von den Aufständischen kontrollierten Gebieten berichtet." Ruslan Kotsaba drohen 12 bis 15 Jahre Haft, da er nach Artikel 111 des ukrainischen Strafgesetzbuches wegen Staatsverrat angeklagt werden soll.

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