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Krieg in der Ukraine: Machtproben in einem zerrissenen Land
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Krieg in der Ukraine: Machtproben in einem zerrissenen Land

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DFG-VK NRW: Ukraine: Der Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba - Solidarität zeigen zum Tag der Gefangenen für den Frieden
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Roger Annis: Ukrainer stimmen mit ihren Füßen ab
(31.03.2015) 
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(07.03.2015) 
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(06.02.2015) 
Ukraine: Lieber ins Ausland als an die Front - Link zum Artikel in der tageszeitung
(12.12.2014) 
Ukraine will im Jahr 2015 40.000 Soldaten rekrutieren
(19.11.2014) 
Vadim Damier: „Die Veranstaltungen waren interessant und wichtig“ - Ein Rückblick auf die Veranstaltungsreihe „Krieg in der Ukraine: Machtproben in einem zerrissenen Land“
(18.11.2014) 
Vadim Damier: Machtkämpfe in der Ukraine - Eine antimilitaristische Sicht auf den Krieg
(12.11.2014) 
Krieg in der Ukraine: Machtproben in einem zerrissenen Land - Vortrag von Dr. Vadim Damier in Frankfurt - Link zu Youtube
Unser Referent: Vadim Damier - Veranstaltungsreihe: 10.-18. November 2014
(14.09.2014) 
Vadim Damier: Ukraine: Massenhafte Verweigerung des Kriegseinsatzes
(01.09.2014) 
Friedensappell ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener - Aufruf zur Versöhnung zwischen Ukrainern und Russen
(22.08.2014) 
Connection e.V. und Bildungswerk der DFG-VK Hessen: Veranstaltungsangebot: Krieg in der Ukraine - Machtproben in einem zerrissenen Land - Mit Vadim Damier aus Moskau, 10.-18. November 2014
(01.08.2014) 
Roger Annis: Ukraine: Proteste gegen Krieg und Wehrpflicht
(11.07.2014) 
Ukraine: „Wir rufen dazu auf, gegen den Krieg gewaltfrei Widerstand zu leisten“ - Erklärung der War Resisters‘ International (WRI)
DFG-VK Bildungswerk Hessen

Krieg in der Ukraine: Machtproben in einem zerrissenen Land

Eine alternative Sicht aus Russland - Mit Dr. Vadim Damier aus Moskau

von Connection e.V. und Bildungswerk der DFG-VK Hessen

Krieg in der Ukraine: Tausende sind gestorben, Hunderttausende auf der Flucht. Es gibt Zwangsrekrutierungen, aber auch Desertionen und Proteste gegen den Krieg. Europäische Union und USA mit der NATO auf der einen Seite und Russland auf der anderen Seite versuchen, die Ukraine oder möglichst große Teile von ihr in ihren Einflussbereich zu ziehen. Damit wird eine Fortsetzung des Krieges riskiert.

Die Europäische Union forderte die Ukraine mit dem Assoziierungsvertrag, der auch eine militärische Komponente enthielt, faktisch auf, sich zu Lasten der engen Beziehungen zu Russland an die EU zu binden. Die Bevölkerung im Westen der Ukraine verbindet dies mit Hoffnungen auf eine bessere wirtschaftliche Entwicklung. Im Osten hingegen orientieren sich viele nach Russland.

Nachdem der damalige Präsident Janukowytsch erklärt hatte, das Assoziierungsabkommen nicht zu unterzeichnen, löste dies Proteste gegen die Regierung aus. In einer späteren Phase des Majdan-Protestes mündete dies auf der einen Seite in die umstrittene Absetzung des Präsidenten, eine neue Regierung mit Beteiligung antirussischer Rechtsextremer sowie wachsende Gewalt ukrainischer faschistischer Gruppen. Auf der anderen Seite steigerte genau diese Entwicklung die schon vorhandene Unzufriedenheit breiter Bevölkerungsteile der Krim mit der Regierung in Kiew und eine Hinwendung zur Russischen Föderation, in der Folge zur militärischen Besetzung der Krim durch Russland. Forderungen nach Autonomie und Abspaltung in der Ost-Ukraine wurden mit russischer Hilfe zunehmend gewaltsam vertreten. Im September wurde ein Waffenstillstand vereinbart, mit ungewissem Ausgang.

Wir wollen einen anderen Blick ermöglichen, als uns die Medien vermitteln, und haben dafür Dr. Vadim Damier aus Moskau eingeladen. Er wird in seinem Vortrag eine alternative Sicht aus Russland darlegen. Er wird ausführen, welche Einflüsse und Allianzen es auf den unterschiedlichen Seiten gibt und welche Bedeutung und Folgen die Internationalisierung des Konfliktes haben. Er wird auch einen Blick auf die Situation in den Nachbarländern werfen.

 

Die Termine der Veranstaltungsreihe

Mo., 10. November, 20 Uhr, in Münster/W.: ESG-Aula, Breul 43, 48143 Münster. Veranstaltet von: Redaktion Graswurzelrevolution, Friedensinitiative Pulverturm, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegdienstgegnerInnen (DFG-VK) Münster, Freie Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union (FAU) Münsterland und VVN-BdA Münster

Di., 11. November,  19 Uhr, in Hamburg: Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg. Veranstaltet von: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hamburg und Gruppe Blauer Montag

Mi., 12. November, 19.00 Uhr, in Frankfurt/M.: Club Voltaire, Kleine Hochstr. 5, 60313 Frankfurt. Veranstaltet von: Club Voltaire, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Frankfurt, Freie Arbeiter- und Arbeiterinnen-Union (FAU) Frankfurt, pax christi Diözesanverband Limburg, Gesprächskreis Frieden und Demokratie Neu Isenburg

Do., 13. November, 19 Uhr, in Mainz: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz. Veranstaltet von: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Mainz, Attac Mainz, pax christi-Diözesanverband Mainz, Linkswärts e.V., Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Fr., 14. November, 20 Uhr, in Trier: Volkshochschule, Domfreihof 1b, 54290 Trier. Veranstaltet von: Arbeitsgemeinschaft Frieden, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-K) Trier, Volkshochschule Trier in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz

Sa., 15. November, 16.30 Uhr, in Düsseldorf: Buchhandlung BiBaBuZe, Aachenerstr. 1, 40223 Düsseldorf. Veranstaltet von: Flüchtlingsrat Düsseldorf e.V., Connection e.V. Düsseldorf und BiBaBuZe Buchhandlung.

Mo., 17. November, 19.00 Uhr, in Hagen: AllerWeltHaus Hagen, Potthofstr. 22, 58095 Hagen. Veranstaltet von: Friedenszeichen Hagen und DGB Ruhr-Mark

Di., 18. November, 19.30 Uhr, in Celle: Kino achteinhalb, Hannoversche Straße 30E, 29221 Celle. Veranstaltet von: Rosa-Luxemburg-Club Celle und Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

 

Unser Referent

Der 55-jährige Dr. hist. habil. Vadim Damier arbeitet als Sozial- und Politikwissenschaftler in der Russländischen Akademie der Wissenschaften und forscht zur Geschichte der sozialen Bewegungen. Er lebt in Moskau und ist aktiv in der Föderation der Arbeitenden in Erziehung, Wissenschaft und Technik, einer anarcho-syndikalistischen Gruppe. Vadim Damier wird die Veranstaltungen in deutscher Sprache durchführen.

 

Träger der Veranstaltungsreihe sind Connection e.V. und das Bildungswerk der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hessen


Connection e.V. und Bildungswerk der DFG-VK Hessen: Pressemitteilung vom 20. Oktober 2014



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