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Machtproben im Kaukasus - Innenansichten aus Russland
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Machtproben im Kaukasus - Innenansichten aus Russland

Unser Referent: Vadim Damier

Veranstaltungsreihe

Machtproben im Kaukasus: Innenansichten aus Russland

2. - 13. Februar 2009


Zum Weiterlesen

(14.02.2009) 
Interview mit Vadim Damier: "Es gab großes Interesse" - Bericht zur Veranstaltungsreihe "Machtproben im Kaukasus"
(12.02.2009) 
Robert Hülsbusch: Kaukasus: Der Konflikt ist noch lange nicht gelöst. - Dr. Vadim Damier aus Moskau hielt in Nottuln einen Vortrag
(03.02.2009) 
Connection e.V.: Vorwort zur Broschüre "Machtproben im Kaukasus"
(02.02.2009) 
Frank Bärmann: Machtproben im Kaukasus
(01.02.2009) 
Broschüre "Machtproben im Kaukasus" - Inhaltsverzeichnis
(01.02.2009) 
Interview mit Ljudmilla Wachnina: Russland: „Soldaten werden zur Unterschrift gezwungen“
(01.02.2009) 
Bernhard Clasen: Situation russischer Kriegsdienstverweigerer
Die Veranstaltungen im Detail - Veranstaltungsreihe "Machtproben im Kaukasus - Innenansichten aus Russland": 2. - 13. Februar 2009
(22.12.2008) 
Interview mit Vadim Damier: „Die Herrschenden machen alles, um die Konflikte zu schüren“ - Zum Krieg im Kaukasus
(11.12.2008) 
Human Rights Georgien: Georgien: Junge Osseten als Deserteure angesehen
(17.08.2008) 
Föderation der Arbeitenden in Erziehung, Wissenschaft und Technik: Russland: Nein zum neuen Krieg im Kaukasus!
Quaker Council for European Affairs: Militärdienst und Kriegsdienstverweigerung in Georgien

Machtproben im Kaukasus - Innenansichten aus Russland

Idee der Veranstaltungsreihe, Februar 2009

Im August 2008 gab es erneut Krieg in Europa. Georgische und russische Truppen fuhren Panzer auf. Nationalistisch aufgeheizte Machtpolitik auf allen Seiten, Interessen beim Zugang zu Rohstoffen und Transportwegen, globale Interessen Russlands und des Westens, aber auch ungelöste Konflikte aus den Zeiten der Sowjetunion ließen die Spannungen um Südossetien und Abchasien eskalieren. Leidtragende sind die Menschen in der Region.

„Wie immer und überall in Konflikten zwischen Staaten gibt es in diesem neuen Kaukasuskrieg keine gerechte Seite“, schrieb in einem Antikriegsaufruf die Moskauer Föderation der Arbeitenden in Erziehung, Wissenschaft und Technik. „Die Glut, die jahrelang geschürt wurde, ist nun zu einem militärischen Brand entflammt."

Wie steht die russische Gesellschaft zu diesem Krieg? Gibt es Widerstände in der Bevölkerung und/oder im Militär? Welche Folgen haben der über den Krieg geschürte Nationalismus und Chauvinismus? Wie wirkt sich die sogenannte Dedowschtschina, die systematische Misshandlung von jungen Rekruten, auf die Soldaten aus? Wie können wir Basisinitiativen in Russland unterstützen?

Wir wollen einen anderen Blick ermöglichen, als wir hier über die Medien vermittelt bekommen, und haben daher einen Vertreter der Föderation der Arbeitenden in Erziehung, Wissenschaft und Technik eingeladen, um hier in Deutschland eine Informationsrundreise durchzuführen. Die Moskauer Gruppe appelliert in ihrem Aufruf an die Menschen in Russland, Ossetien, Abchasien und Georgien, „den Köder des Nationalismus und Patriotismus zurückzuweisen“. „Russländische, georgische, ossetische und abchasische Soldaten! Gehorcht nicht den Befehlen Eurer Kommandeure. Schießt nicht auf die ’feindlichen’ Soldaten! Verbrüdert Euch mit ihnen!“


Die Veranstaltungsreihe wurde durchgeführt von Connection e.V. und der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hessen, weitere Informationen unter +49-(0)69-82 37 55 34



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