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Nigeria: Shell erhält den Public Eye Awards
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Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Nigeria: Shell erhält den Public Eye Awards

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Die Broschüre ist vergriffen.

Französische Ausgabe


Zum Weiterlesen

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Rafael Marques: Eine angolanische Perspektive - Rede auf der Konferenz zu Öleinnahmen
Jürgen Wagner: Der Sudan als Spielfeld der Mächte
Michael Graaf: Von der lokalen zur globalen Apartheid - Südafrikas "Normalisierung"
(29.07.2002) 
Environmental Rights Action, Project Underground: Nigeria: Ölförderanlage von Chevron besetzt
Angolanische Antimilitaristische Menschenrechtsinitiative (IAADH) - Link zur Website und Kontakt
Eritreische Antimilitaristische Initiative (EAI) - Link zu allen Beiträgen der EAI
Initiative der äthiopischen KriegsgegnerInnen - Link zu allen Beiträgen der EWRI

Nigeria: Shell erhält den Public Eye Awards

von Environmental Rights Action

Der Ölgigant Royal Dutch Shell gewann gestern in Davos, Schweiz, den Public Eye Awards für unverantwortliche Konzerne. Shell erhielt von den 20 nominierten Konzernen den Preis wegen der Umweltzerstörung und -verschmutzung, die der Konzern in Nigeria verursachte.

Die Vergabe des von der Erklärung von Bern und Pro Natura, Schweiz, vergebenen Preises wurde am Eröffnungstag des Weltwirtschaftsforums, dem 26. Januar 2005, von dem Programmdirektor von Environmental Rights Action (ERA - Aktion für Umweltrechte), Nigeria, Godwin Uyi Ojo bekanntgegeben.

Ojo erklärte, Shell habe weiterhin die Politik und Wirtschaft Nigerias fest in der Hand, verzerre den Wert des Kerngeschäfts und lasse die Bevölkerung verarmen.

"Shells seit 1956 bestehende Unternehmungen haben zu Verletzungen der Umweltrechte der Menschen geführt, rücksichtsloser Zerstörung der Unwelt und traditioneller Lebensweisen, zur Verschmutzung der Flüsse und Gewässer, währenddessen der Konzern weiter prahlerisch die nigerianischen Ölreserven fördert und sich daran gütlich tut?, erklärte Ojo und ergänzte: In den letzten Jahrzehnten wurde von über 4.000 Öllecks im Nigerdelta berichtet - mit vernichtenden Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung. Keine einzige Ölverseuchung wurde bis heute wirklich beseitigt. Solch ein unverantwortliches Verhalten ist umfassend zu verurteilen."


Environmental Rights Action: Pressemitteilung vom 28. Januar 2005 (http://www.eraction.org). Auszüge. Übersetzung: Rudi Friedrich. Der Beitrag wurde veröffentlicht in: Connection e.V. und Antimilitaristische Angolanische Menschenrechtsinitiative (Hrsg.): Broschüre »Das andere Afrika: Widerstand gegen Krieg, Korruption und Unterdrückung«, Offenbach/M., April 2005. Wir danken für die finanzielle Förderung durch den Katholischen Fonds, den Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), die Aktion Selbstbesteuerung e.V. (asb), das Bildungswerk Hessen der DFG-VK sowie den Fonds der EKHN »Dekade zur Überwindung der Gewalt«.



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