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Serbien & Montenegro: Kriegsdienstverweigerung und Reservedienst
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Zum Weiterlesen

(01.07.2004) 
Rundbrief »KDV im Krieg«, Juli 2004 - Inhaltsverzeichnis
(01.07.2004) 
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(01.06.2004) 
Connection e.V. und GWR-Redaktion Münster: DemonstrantInnen fordern "Asyl für Deserteure"
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Andreas Speck: Chile: "Keine Kriege, keine Dienste - Totalverweigerung"
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Isabel Olmos: 15. Mai 2004 in Spanien: Inspektion eines NATO-Stützpunktes
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StormWarning: USA: Kriegsdienstverweigerin abgelehnt
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Michelle Langlois: Flucht aus dem US-Militär: eine Familienaffäre in Kanada - Sie haben Position bezogen: "Dieser Krieg ist falsch"

Serbien & Montenegro: Kriegsdienstverweigerung und Reservedienst

von Frauen in Schwarz

Zahlen zur Kriegsdienstverweigerung

Bis zum 22. Dezember 2003 haben sich 848 junge Männer für die Ableistung des Zivilen Dienstes entschieden. 435 leisten derzeit in verschiedenen zivilen Einrichtungen und Organisationen ihren Dienst ab. Nachdem die Zahl der Einrichtungen ausgeweitet wurde, können sie nun in 580 Organisationen und Institutionen Dienst ableisten, vom studentischen Kulturzentrum bis zum Kloster Hilandar. Der Zivile Dienst dauert 13 Monate, der Militärdienst 9 Monate.

Reservisten können nicht verweigern

Reservisten haben keine Möglichkeit, einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung zu stellen. Das Recht ist zeitlich beschränkt und kann von Rekruten und Soldaten nur bis zum Ende der ersten drei Monate des Militärdienstes in Anspruch genommen werden. Im Gesetz findet sich keine Regelung, welchen Status Soldaten vor der Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer haben. Im Falle eines Krieges sind Verweigerer dazu verpflichtet, an ihnen zugewiesenen Orten ohne Waffen Dienst zu leisten.


E-mails von Frauen in Schwarz vom 18. Januar und 5. Mai 2004. Auszüge. Übersetzung: Rudi Friedrich. Der Beitrag wurde veröffentlicht in: Connection e.V. und AG »KDV im Krieg« (Hrsg.): Rundbrief »KDV im Krieg«, Ausgabe Juli 2004.



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