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Connection e.V. - Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

Berichte und Aktionen

Freikaufsregelung

Bedelli askerlik

Hintergrund Aktuell

(10.04.2015) 
Franz Nadler und Rudi Friedrich:
Arbeit von Connection e.V.
- Februar bis April 2015
(09.04.2015) 
Südkorea/Deutschland: Erwartungen und ein erster Eindruck
- Interview mit Yeo-ok Yang und Myungjin Moon, World Without War
(05.04.2015) 
Israel: Mehrere Kriegsdienstverweigerer in Haft
(02.04.2015) 
Unsere ReferentInnen
- Veranstaltungsreihe: Kriegsdienstverweigerung in Südkorea
(21.03.2015) 
Russland/Krim: Neubürgern und Flüchtlingen droht Einberufung
Willkommen bei Connection e.V.

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Rundbrief »KDV im Krieg«, April 2015
Inhaltsverzeichnis
(10.04.2015) 

In der Ausgabe April 2015 des Rundbriefes »KDV im Krieg« befinden sich Beiträge zur antimilitaristischen Arbeit, zu Rekrutierung, Verweigerung und Asyl zur Arbeit von Connection e.V., zu den USA, der Türkei, zu Südkorea, Ukraine, Ägypten, Syrien, Finnland, Israel, Litauen, Nagorny-Karabach, Russland und Slowakei.

Solidarität mit dem ägyptischen Kriegsdienstverweigerer Mark Nabil Sanad
Internationale Erklärung
(09.04.2015) 

Wir, Friedens- und Menschenrechtsorganisationen, erklären hiermit unsere Unterstützung und Solidarität mit der Bewegung Nein zum Kriegsdienstzwang und dem ägyptischen Kriegsdienstverweigerer Mark Nabil Sanad. Wir verurteilen das Schweigen der ägyptischen Behörden zum Leiden der Kriegsdienstverweigerer. Wir rufen die ägyptischen Behörden auf, Marks Bürgerrechte wiederherzustellen und das Recht auf Befreiung vom Militärdienst aufgrund seiner Überzeugungen als Kriegsdienstverweigerer anzuerkennen.

Veranstaltungsreihe: Kriegsdienstverweigerung in Südkorea
Mit Myungjin Moon und Yeo-ok Yang von World Without War, Südkorea
(02.04.2015) 

Etwa 700 Kriegsdienstverweigerer sind derzeit in Südkorea in Haft. Es gibt kein Recht auf Kriegsdienstverweigerung. Die seit Ende des Koreakrieges 1953 bestehenden Spannungen mit Nordkorea benutzt die südkoreanische Regierung, um die Militarisierung und ein striktes Militärsystem aufrecht zu erhalten.

Alle, die die Militarisierung in Korea in Frage stellen, zahlen einen hohen Preis. So werden Kriegsdienstverweigerer in aller Regel zu 18 Monaten Haft verurteilt und in der Gesellschaft diskriminiert. Die Aktiven von World Without War wollen dies ändern und suchen dafür internationale Öffentlichkeit und Unterstützung. Auf Veranstaltungen in Paderborn, Wetzlar, Groß-Gerau, Stuttgart, Mannheim, Mainz, Frankfurt und Hamburg werden der Kriegsdienstverweigerer Myungjin Moon sowie die bei World Without War aktive Yeo-ok Yang berichten.

Kunst begegnet Kriegsdienstverweigerung, 15.-17. Mai 2015
Ein Aktionswochenende zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung
(02.04.2015) 

Anlässlich des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerung laden Connection e.V. und die Künstlergemeinschaft Neuwagenmühle e.V. zu einem ungewöhnlichen Wochenende mit Drei-Tage-Camp in der Nähe von Limburg ein.

Vom 15. bis 17. Mai werden Künstler und KünstlerInnen mit Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren aus Eritrea, der Türkei, den USA, Südkorea und Angola in einen interkulturellen Dialog treten und Hintergründe, Motive und Ideen zum Thema Verweigerung und Desertion künstlerisch gestalten und umsetzen.

Dabei werden - bildlich gesprochen - „Menschenporträts gezeichnet“ durch persönliche Gespräche, Porträtmalerei, Musik- und Kunstaktionen und durch die gemeinsame Aktivität an einem Denkmal für Kriegsdienstverweigerung International.

Ukraine: Massenhafte Kriegsdienstverweigerung, Flucht und Asyl
(31.03.2015) 

Einige Tausend, möglicherweise sogar Hunderttausend, Wehrpflichtige sind 2014 und 2015 aus der Ukraine geflüchtet. Ihre Motive sind sicherlich sehr unterschiedlich, viele wollen nicht in einem Krieg gegen ihre eigenen Nachbarn eingesetzt werden. Einer von ihnen berichtete uns: "Ich wurde in Donezk geboren und wuchs dort auf. Wir lebten in der umkämpften Zone bei Donezk. Ich wollte weder für die Republikanische Armee von Donezk noch für die ukrainische Armee kämpfen. Krieg ist falsch. Ich will nicht gegen meine Nachbarn und gegen meine eigene Familie in den Krieg ziehen."

Im einem ausführlichen Artikel tragen wir die uns vorliegenden Fakten zur Wiedereinführung der Wehrpflicht und zur Rekrutierung zusammen. Wir berichten über Verweigerungen und Dienstflucht. Wir führen zudem die Rechtslage zur Kriegsdienstverweigerung, Militärdienstverweigerung und Desertion aus und erörtern die Möglichkeiten, unter welchen Umständen ukrainische Wehrpflichtige und Reservisten asylrechtlichen Schutz erhalten könnten. (d. Red.)

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