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Connection e.V. - Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

Berichte und Aktionen

Freikaufsregelung

Bedelli askerlik

Hintergrund Aktuell

(18.07.2014) 
Adam Keller:
Israel: Ein Spaziergang zwischen Nadelstichen während es in Gaza Tod regnet
(02.07.2014) 
Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO):
Schande über die griechische EU-Präsidentschaft
- Mindestens drei Verhaftungen und drei Verurteilungen von griechischen Kriegsdienstverweigerern in der Amtszeit
(01.07.2014) 
New Profile:
Israel: Vierte Haftstrafe für Kriegsdienstverweigerer Uriel Ferera
- Unterstützung erbeten
(01.07.2014) 
Rudi Friedrich:
Einleitung zur Broschüre "Kriegsdienstverweigerung und Asyl"
(01.07.2014) 
Dr. Jens Warburg:
Der Deserteur
Willkommen bei Connection e.V.

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Connection e.V. - Wir über uns
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Kriegsdienstverweigerer und -verweigerinnen brauchen Unterstützung auf internationaler Ebene. Connection e.V. setzt sich für sie ein.
Wir sind israelische Reservisten. Wir weigern uns zu dienen.
Ein Aufruf
(23.07.2014) 

Am 23. Juli 2014 veröffentlichten etwa 50 Reservisten der israelischen Armee nachfolgenden Aufruf. Sie protestieren damit nicht nur gegen den gegenwärtigen Kriegseinsatz im Gazastreifen, sondern machen auch deutlich, dass „in Israel Krieg nicht einfach nur Politik mit anderen Mitteln ist, sondern die Politik ersetzt. Israel ist nicht mehr fähig, über eine Lösung des politischen Konfliktes außerhalb der physischen Möglichkeiten nachzudenken. Es ist daher kein Wunder, dass es einen nicht endenden Kreislauf der tödlichen Gewalt gibt. Wenn die Kanonen feuern, wird keine Kritik mehr gehört.“ (d. Red.)

Ukraine: „Wir rufen dazu auf, gegen den Krieg gewaltfrei Widerstand zu leisten“
Erklärung der War Resisters‘ International (WRI)
(11.07.2014) 

Der Krieg kehrte zurück auf europäischen Boden und es sieht so aus, dass die Europäer nicht fähig oder willens sind, selbst die Lektionen anzuwenden, die sie in anderen Teilen der Welt lehren. Die Europäische Union, Träger des Friedensnobelpreises, brachte die Ukraine in eine unmögliche Position, als sie das Land aufforderte sich zwischen einem politischen Pakt mit der Europäischen Union oder einer engeren wirtschaftlichen Beziehung zu Russland zu entscheiden. Die allgemeine Bevölkerung in der Ukraine hat mit das niedrigste Einkommen auf dem Kontinent und sieht sich mit einem der höchsten Niveaus bei der politischen und ökonomischen Korruption konfrontiert, die Hoffnungslosigkeit unter ihnen verbreitet – folglich sah das Angebot der Europäischen Union für viele wie eine goldene Möglichkeit für einen ersten Schritt aus, um sich aus dem Sumpf zu ziehen.

Kriegsdienstverweigerung und Asyl
Kurzbeschreibung und Inhalt der Broschüre
(01.07.2014) 

Mit dieser Broschüre legen Connection e.V. und Pro Asyl im Juli 2014 Beiträge, Hintergründe, Stellungnahmen und Rechtsgrundlagen zur Frage vor, wann Deserteure und Kriegsdienstverweigerer Flüchtlingsschutz erhalten können, obwohl nach Auffassung deutscher Behörden und Gerichte nach wie vor der Grundsatz besteht, dass "die zwangsweise Heranziehung zum Wehrdienst und die damit verknüpfte Sanktion wegen Kriegsdienstverweigerung und Desertion nicht schon für sich allein eine Verfolgung darstellt". Länderbeispiele zeigen auf, welche Entwicklungen es in den letzten Jahren gegeben hat.

Unterstützen Sie US-Deserteur André Shepherd bei seinem Asylantrag
Solidaritäts-eMail, Spenden
(26.06.2014) 

Ende 2008 beantragte US-Deserteur André Shepherd in Deutschland Asyl. Am 25. Juni 2014 wurde sein Fall vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg verhandelt. Eine Entscheidung ist für Anfang 2015 zu erwarten.

Der 37-jährige André Shepherd wollte sich nach einem ersten Einsatz in Irakkrieg nicht weiter an Kriegsverbrechen beteiligen und desertierte. Mit seinem Asylantrag beruft er sich auf die Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union, mit der diejenigen geschützt werden sollen, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen und mit Verfolgung rechnen müssen.

Rechtsanwalt Dr. Reinhard Marx, der André Shepherd im Asylverfahren vertritt, betont, dass hier zum ersten Mal ein Verfahren eines US-Deserteurs vor dem höchsten europäischen Gericht verhandelt wird: „Damit wird deutlich, welch grundsätzliche Bedeutung dem Fall zukommt.“

Grundsatzfragen vor Gericht klären zu lassen, braucht nicht nur einen langen Atem, sondern auch Solidarität und finanzielle Mittel: für Öffentlichkeitsarbeit, für das Verfahren, für Rechtsanwaltskosten. Dafür möchten wir sie um finanzielle und moralische Unterstützung für André Shepherd bitten.

Türkei: Protestmarsch gegen das zentrale Fahndungssystem - 23 neue Kriegsdienstverweigerer
„Wir sind nicht wehrflüchtig, wir sind Kriegsdienstverweigerer“
(24.05.2014) 

Am 24. Mai 2014 fand ein Protestmarsch des Vereins für Kriegsdienstverweigerung (VR-DER), der wegen dem Grubenmassaker vertagt wurde, statt. Kriegsdienstverweigerer, Kriegsgegner und Antimilitaristen protestierten damit gegen die kürzlich aktualisierte Bedrohung der „Wehrflüchtigen“ durch das Zentrale Fahndungssystem. Die Demonstranten forderten den Weg entlang mit Slogans und Transparenten das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein. Im Rahmen der Demonstration erklärten 23 weitere Wehrpflichtige ihre Kriegsdienstverweigerung.

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