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Connection e.V. - Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

Berichte und Aktionen

Freikaufsregelung

Bedelli askerlik

Hintergrund Aktuell

(05.01.2015) 
Veranstaltungsangebot zum Film Out of Society
- Zur Organisation des Veranstaltungsangebots
(31.12.2014) 
New Profile:
Israel: Kriegsdienstverweigerer Uriel Ferera und Udi Segal aus dem Militärdienst entlassen
(22.12.2014) 
Daniel Beller:
Freigelassener israelischer Kriegsdienstverweigerer Uriel Ferera: „Sie versuchten mich zu brechen“
(18.12.2014) 
Von der Kunst, nein zu sagen
- Bericht über den Film "Out of Society" in der taz
(12.12.2014) 
Ukraine will im Jahr 2015 40.000 Soldaten rekrutieren
Willkommen bei Connection e.V.

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Veranstaltungsangebot: Ein Filmabend über die Deserteure Emil Richter und André Shepherd
Zur Verfügung stehender Zeitraum: 1. März bis 31. Mai 2015
(09.01.2015) 

Im November 2014 erschien die von der Filmemacherin Nancy Brandt produzierte Dokumentation „Out of Society“ als DVD im Trotzdem Verlag. Nancy Brandt zeichnet in ihrem Film die Porträts zweier Deserteure: Von Emil Richter, der aus der Wehrmacht desertierte und in Serbien Schutz fand und von dem US-Deserteur André Shepherd, der vor einem erneuten Einsatz im Irakkrieg floh und dessen Asylantrag noch immer in Deutschland anhängig ist.

Wir möchten hiermit Gruppen und Organisationen anbieten, den Film mit Begleitung der Filmemacherin (oder einer anderen am Film beteiligten Person) vor Ort zu zeigen. Veranstaltungen können ab sofort gebucht werden über www.Connection-eV.org/outofsociety-form.

Stellungnahme an das UN-Menschenrechtskomitee zur Allgemeinen Periodischen Überprüfung der Türkei
Fehlende gesetzliche Regelung zur Kriegsdienstverweigerung
(03.12.2014) 

Die Türkei ist das letzte Land des Europarates, das die Kriegsdienstverweigerung anzuerkennen hat. Kriegsdienstverweigerer können einem lebenslangen Kreislauf von Strafverfolgung und Inhaftierung unterliegen sowie einem „Zivilen Tod“, mit dem sie vom normalen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen sind.

„Die Veranstaltungen waren interessant und wichtig“
Ein Rückblick auf die Veranstaltungsreihe „Krieg in der Ukraine: Machtproben in einem zerrissenen Land“
(19.11.2014) 

Vom 10.-18. November 2014 führte der in Moskau lebende Sozial- und Politikwissenschaftler Vadim Damier Veranstaltungen in Münster, Hamburg, Frankfurt, Mainz, Trier, Düsseldorf, Hagen und Celle durch. Bis zu 90 Personen wollten auf den jeweiligen Veranstaltungen seine Einschätzung hören und darüber diskutieren. Im Anschluss an die Rundreise hatten wir Gelegenheit mit ihm über seine Erfahrungen zu sprechen. Die Fragen stellten Rudi Friedrich und Karin Fleischmann von Connection e.V. (d. Red.)

US-Deserteur Shepherd: EUGH-Generalanwältin stärkt Rechte von Militär- und Kriegsdienstverweigerern
(11.11.2014) 

Im Verfahren des US-Deserteurs André Shepherd (37) hat heute die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs Eleanor Sharpston ihren Schlussantrag gestellt. Er enthält richtungsweisende Erwägungen zur Auslegung der sogenannten Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union. Mit ihr sollen unter anderem diejenigen geschützt werden, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen und infolgedessen mit Verfolgung rechnen müssen.

Türkei: Kriegsdienstverweigerer zu 25 Monaten Haft verurteilt
Ein Menschenrecht ist nicht veräußerlich
(07.11.2014) 

Das Militärgericht Çorlu/Tekirdağ in der Türkei verurteilte vorgestern den Kriegsdienstverweigerer Ali Fikri Işık zu 25 Monaten Haft wegen dreimaliger Desertion, alternativ zu zahlen als Geldstrafe in Höhe von 15.000 Türkische Lira (ca. 5.400 €) . „Es ist erschreckend“, so Rudi Friedrich vom Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V. heute, "wie das türkische Militär gegen Kriegsdienstverweigerer vorgeht. Das Gericht verletzt mit seiner Entscheidung ungebrochen die höchstrichterliche Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Solch ein Urteil darf keinen Bestand haben.“ Ali Fikri Işık war wegen seiner Kriegsdienstverweigerung bereits 2013 zu einem Jahr und 15 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

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