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Connection e.V. - Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure

Für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

Berichte und Aktionen

Freikaufsregelung

Bedelli askerlik

Hintergrund Aktuell

(12.12.2014) 
Ukraine will im Jahr 2015 40.000 Soldaten rekrutieren
(08.12.2014) 
Europäisches Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO):
EBCO fordert Freilassung des türkisch-zypriotischen Kriegsdienstverweigerers Haluk Selam Tufanlı
- Internationaler Aktionstag am 9. Dezember 2014
(02.12.2014) 
DFG-VK Berlin/Brandenburg und Connection e.V.:
Freikaufsregelung, Ausbürgerung, Ausmusterung und Asyl
- Eine Übersicht
(02.12.2014) 
Verein für Kriegsdienstverweigerung:
Türkei: Keine Sekunde und keinen Kuruş für die Armee!
- Zur befristeten Freikaufsregelung in der Türkei 2015
(27.11.2014) 
Connection e.V.:
USA: Irakkriegsverweigerin vor Militärgericht
Willkommen bei Connection e.V.

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Verweigerin Sara Beining zu fünf Monaten Haft verurteilt, aber aus dem Gefängnis entlassen
Baldige Entlassung aus der Armee erwartet
(10.12.2014) 

Gestern wurde die Kriegsgegnerin Sara Beining vom Militärgericht in Fort Carson, Colorado, zu einer fünfmonatigen Haftstrafe verurteilt, die sie bereits im Vorverfahren verbüßt hat. Zudem sprach das Gericht eine unehrenhafte Entlassung aus der Armee aus. Sara hatte wegen zweimaliger Desertion ursprünglich eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren zu erwarten. Das jetzige Ergebnis ist also ein großer Sieg. Sara profitierte sehr von dem Auftreten ihres Rechtsanwaltes James Branum aus Oklahoma City, dessen Honorar und Aufwendungen von Courage to Resist und UnterstützerInnen aus den ganzen USA übernommen worden waren. Sara wurde letzte Nacht aus der Haft entlassen und wird in wenigen Tagen auch aus der Armee entlassen werden.

Spendenaufruf
Unterstützen Sie die internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
(29.11.2014) 

Vor zwei Wochen legte die Generalanwältin Eleanor Sharpston dem Europäischen Gerichtshof ihr Gutachten zum Fall des US-Deserteurs André Shepherd vor, der 2008 in Deutschland Asyl beantragt hat. Sollte der Gerichtshof im Frühjahr 2015 ihrer Auslegung der Qualifizierungsrichtlinie der Europäischen Union folgen, wäre dies eine richtungsweisende Entscheidung zum Umgang mit Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern, nicht nur in seinem Fall. (...mehr)

So könnten auch Deserteure und Deserteurinnen einen asylrechtlichen Schutz in Anspruch nehmen, die nur bestimmte Kriege verweigern oder die Beteiligung an menschenrechtswidrigen Handlungen ablehnen und aufgrund dessen Verfolgung befürchten müssen. Auch Kriegsdienstverweigerer und -verweigerinnen, deren Entscheidung vom Herkunftsstaat nicht anerkannt wird, könnten bessere Schutzmöglichkeiten erhalten.

Kriegsdienstverweigerer und –verweigerinnen befinden sich in vielen Ländern in einer prekären Situation, sind von Rekrutierung und Strafverfolgung bedroht. Viele leben über Jahre als Illegale im eigenen Land. Das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung und der Schutz verfolgter Verweigerer muss weltweit anerkannt und umgesetzt werden. Dafür setzen wir uns ein. Für diese Arbeit bitten wir um Ihre Spende. Sie können direkt online spenden über unser Formular unter www.Connection-eV.org/spende.

„Die Veranstaltungen waren interessant und wichtig“
Ein Rückblick auf die Veranstaltungsreihe „Krieg in der Ukraine: Machtproben in einem zerrissenen Land“
(19.11.2014) 

Vom 10.-18. November 2014 führte der in Moskau lebende Sozial- und Politikwissenschaftler Vadim Damier Veranstaltungen in Münster, Hamburg, Frankfurt, Mainz, Trier, Düsseldorf, Hagen und Celle durch. Bis zu 90 Personen wollten auf den jeweiligen Veranstaltungen seine Einschätzung hören und darüber diskutieren. Im Anschluss an die Rundreise hatten wir Gelegenheit mit ihm über seine Erfahrungen zu sprechen. Die Fragen stellten Rudi Friedrich und Karin Fleischmann von Connection e.V. (d. Red.)

US-Deserteur Shepherd: EUGH-Generalanwältin stärkt Rechte von Militär- und Kriegsdienstverweigerern
(11.11.2014) 

Im Verfahren des US-Deserteurs André Shepherd (37) hat heute die Generalanwältin des Europäischen Gerichtshofs Eleanor Sharpston ihren Schlussantrag gestellt. Er enthält richtungsweisende Erwägungen zur Auslegung der sogenannten Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union. Mit ihr sollen unter anderem diejenigen geschützt werden, die sich einem völkerrechtswidrigen Krieg oder völkerrechtswidrigen Handlungen entziehen und infolgedessen mit Verfolgung rechnen müssen.

Türkei: Kriegsdienstverweigerer zu 25 Monaten Haft verurteilt
Ein Menschenrecht ist nicht veräußerlich
(07.11.2014) 

Das Militärgericht Çorlu/Tekirdağ in der Türkei verurteilte vorgestern den Kriegsdienstverweigerer Ali Fikri Işık zu 25 Monaten Haft wegen dreimaliger Desertion, alternativ zu zahlen als Geldstrafe in Höhe von 15.000 Türkische Lira (ca. 5.400 €) . „Es ist erschreckend“, so Rudi Friedrich vom Kriegsdienstverweigerungsnetzwerk Connection e.V. heute, "wie das türkische Militär gegen Kriegsdienstverweigerer vorgeht. Das Gericht verletzt mit seiner Entscheidung ungebrochen die höchstrichterliche Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Solch ein Urteil darf keinen Bestand haben.“ Ali Fikri Işık war wegen seiner Kriegsdienstverweigerung bereits 2013 zu einem Jahr und 15 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

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