Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei! 

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Meral Geylani

Türkei: Kriegsdienstverweigerin Meral Geylani vor Gericht

(20.09.2018) Wegen eines Beitrags in den sozialen Medien steht die Friedensaktivistin und Kriegsdienstverweigerin Meral Geylani unter dem Vorwurf „Entfremdung der Bevölkerung vom Militär“ vor Gericht. Das Verfahren wurde zwecks Aufnahme von Geylanis Aussage vom Strafgerichtshof in Qilaban (Uludere) in der nordkurdischen Provinz Şirnex (Şırnak) an die 23. Strafgerichtskammer in Antalya übergeben.

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Aktion in Diyarbakır, 15. Mai 2016. Foto: VR-DER

Unsichtbarer Widerstand gegen türkisches Militär

(20.08.2018) Anfang März 2018 erklärte Ahmet Alcan seine Desertion von der türkischen Armee. Er war der einzige, der seine Weigerung, im Krieg in Afrin teilzunehmen, öffentlich machte. Er verließ die Armee nur drei Tage vor seiner Überstellung nach Nordsyrien. „Mit mir wurden noch zwei weitere Soldaten beordert. Es scheint, dass sie an den Militäroperationen in Afrin teilnehmen werden müssen. Die Soldaten wollen nicht gehen, aber sie werden dazu gezwungen.“1 Die Türkei hatte erklärt, dass nur Berufssoldaten nach Syrien geschickt worden seien, aber Menschenrechtsaktivisten und andere Quellen berichten, dass auch Wehrpflichtige in das Kriegsgebiet geschickt wurden.

Kunstobjekt in Istanbuler Café

Türkei: Friedensperspektiven von unten

(10.08.2018) Das folgende Interview mit zwei Aktivist*innen aus der Türkei wurde Anfang August 2018 geführt von Christine Schweitzer (CS) vom Bund für Soziale Verteidigung. Es entstand im Rahmen des Besuchs der internationalen Arbeitsgruppe “Stoppt den Kreislauf der Gewalt“ in der Türkei. Dieser Gruppe, die von den War Resisters‘ International koordiniert wird, gehören u.a. auch Connection e.V., der österreichische Zweig des Versöhnungsbunds und der BSV an.

An der Grenze nach Syrien

Wahlen in der Türkei

Erdoğan: “In der Türkei des Jahres 2018 existiert keine Kurdenfrage mehr”

(06.07.2018) Ich war sehr naiv zu hoffen, dass ein Diktator durch von ihm um anderthalb Jahre vorgezogene Wahlen einfach seinen Hut nehmen und gehen würde. Nicht nur ich, Tausende und Hunderttausende, ja sogar Millionen haben darauf gehofft, dass Erdoğan diesmal “verlieren” und sich von der politischen Bühne verabschieden würde.

Und trotzdem hat Erdoğan „gewonnen”!