Arbeit von Connection e.V. 

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Verleihung des Martin-Niemöller-Förderpreises an Connection e.V. 2009

Connection e.V. - Wir über uns

Wir setzen uns aktiv für ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein. Wir unterstützen verfolgte Kriegsdienstverweigerer und -verweigerinnnen in Zusammenarbeit mit Gruppen und Organisationen, die sich in ihren Ländern gegen Krieg, Militär und Wehrpflicht engagieren.

Die prekäre Situation im Herkunftsland zwingt viele Kriegsdienstverweigerer und -verweigerinnen zur Flucht. Die Verweigerung wird jedoch zumeist nicht als Asylgrund anerkannt. Wir bieten ihnen Beratung und Unterstützung an, damit sie den notwendigen Schutz erhalten. Zudem fördern wir die Selbstorganisation von Flüchtlingen.

15. Mai – Beteiligt Euch an der Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

Schickt uns Euer Video

(30.03.2020) War Resisters’ International und Connection e.V. rufen dazu auf, bis zum 15. Mai 2020, dem Internationialen Tag der Kriegsdienstverweigerung, Videos zu erstellen. Sie sollen gemeinsam an diesem Tag veröffentlicht werden. Dazu haben die beiden Organisationen einen YouTube-Kanal eröffnet (www.youtube.com/channel/UC0WZGT6i5HO14oLAug2n0Nw). Die Videos werden auch über den Hashtag #CODay2020 verbreitet werden. Einige Videos wurden dafür bereits von uns vorbereitet.

Referent: Halil Savda

Veranstaltungen zur Türkei im März und April fallen aus – Verschoben auf Herbst 2020

(13.03.2020) Die für März und April 2020 geplante Veranstaltungsreihe „Türkei: Krieg, Gewalt und Repression – Kein Ende in Sicht?“ fällt aus und wird verschoben. Grund dafür sind Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie, die auch unseren Referenten, den freien Journalisten und Kriegsdienstverweigerer Halil Savda, betreffen, der in Zypern politisches Asyl erhalten hat. Es ist nun vorgesehen, die Veranstaltungen im Herbst 2020 durchzuführen.

Schutzquoten eritreischer Flüchtlinge in Deutschland ohne Familienasyl

Eritreas Willkürregime verharmlost – Flüchtlingsschutz verweigert

(10.03.2020) Im Juli 2018 wurde ein Friedensvertrag zwischen Äthiopien und Eritrea abgeschlossen und damit der Grenzkrieg zwischen den beiden Ländern (1998-2000) formal beendet. Im November 2018 folgte die Aufhebung der UN-Sanktionen gegenüber Eritrea. Seitdem gab es immer wieder Stimmen, dass das eritreische Regime keinen Vorwand mehr habe, die repressive Militarisierung der Bevölkerung fortzusetzen. Damit verbunden wurde auch die Hoffnung geäußert, dass sich die Menschenrechtslage im Land verbessere. Wie den Berichten von Amnesty International, dem UN-Menschenrechtskomitee, der UN-Sonderbeauftragten zur Situation der Menschenrechte in Eritrea und zuletzt Human Rights Watch zu entnehmen ist, ist dies jedoch nicht der Fall.