Conference Eritrea and the Ongoing Refugee Crisis. Brussels, October 19th, 2017
Konferenz Fluchtsituation Eritrea – kein Ende in Sicht?, Brüssel, 19. Oktober 2017 

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Auf der Eritrea-Konferenz 2017

Internationale Eritrea-Konferenz

(22.11.2017) Am 19. und 20. Oktober 2017 führten wir zusammen mit anderen Organisationen in Brüssel eine eintägige Konferenz „Fluchtsituation Eritrea – kein Ende in Sicht?“ und am folgenden Tag ein Strategietreffen von Gruppen und Initiativen durch, die zu eritreischen Flüchtlingen arbeiten. „Ich denke, dass es ein sehr nützliches Treffen war, um die Flüchtlingskrise an einer der gegenwärtigen Schlüsselregionen zu diskutieren und Lösungen für die Fluchtgründe zu finden, insbesondere zu Eritrea“, schrieb uns im Anschluss ein Teilnehmer. Tatsächlich war die Konferenz insofern einzigartig, weil hier zum ersten Mal eritreische und internationale ExpertInnen zu Eritrea die Situation vor einem Fachpublikum, EU-Abgeordneten, VertreterInnen von EU-Mitgliedsstaaten sowie Flüchtlingen darlegen konnten. Zur Konferenz kamen mehr als 100 Personen von über 40 Organisationen weltweit, an der Strategiekonferenz nahmen etwa 40 Aktive teil.

Sheila B. Keetharuth speaking at the conference on Eritrea

UN Special Rapporteur emphasises the gravity of human rights violations in Eritrea

A packed international conference took place in Brussels

(23.10.2017) There are “reasonable grounds to believe crimes against humanity are taking place”, stated Sheila Keetharuth, UN Special Rapporteur on the human rights situation in Eritrea, at a major high-ranking international staffed conference held in Brussels this week. The dire human rights situation in the Horn of Africa nation— including arbitrary detention and extrajudicial executions—has “not improved in essentials”, she emphasised, despite consistent attention in recent years from the UN and human rights agencies.

Sheila B. Keetharuth spricht auf der Eritrea Konferenz

Eritrea: Wir müssen von ‘Verbrechen gegen die Menschlichkeit’ ausgehen

UN-Sonderberichterstatterin berichtete auf internationaler Konferenz in Brüssel

(23.10.2017) Es gibt “gute Gründe anzunehmen, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit stattfinden”. Das erklärte Sheila Keetharuth, UN-Sonderberichterstatterin zur Menschenrechtslage in Eritrea, auf einer hochrangig besetzten internationalen Konferenz, die Ende vergangener Woche in Brüssel stattfand. Die entsetzliche Menschenrechtssituation in diesem Land am Horn von Afrika – darunter willkürliche Inhaftierungen und außergerichtliche Tötungen – habe sich “im Grundsatz nicht geändert”, trotz ständiger Beobachtung durch die Vereinten Nationen und anderer Menschenrechtsinstitutionen in den letzten Jahren.

Daniel Mekonnen opens the conference

European Union condemned for attempting to close Mediterranean to refugees

Participants of the Conference on Eritrea take stand

(20.10.2017) As more than 30 organisations, who are currently meeting in Brussels on the issues facing Eritrean refugees, we note with deep concern the statement of the President of the European Council, Donald Tusk [Thursday 19 October 2017] saying that: ‘We have a real chance of closing the Central Mediterranean route’.