Conference Eritrea and the Ongoing Refugee Crisis. Brussels, October 19th, 2017
Konferenz Fluchtsituation Eritrea – kein Ende in Sicht?, Brüssel, 19. Oktober 2017 

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Protestaktion gegen geplante Abschiebungen vor der ruandischen Botschaft

Israelisches Berufungsgericht: Desertion vom eritreischen Militär begründet Asyl

(15.02.2018) Nach einer Klage der Fachabteilung für Flüchtlingsrecht der Universität Tel Aviv hat heute das Berufungsgericht entschieden, dass der Kläger, ein Eritreer, der aus dem eritreischen Militär floh, nachgewiesen hat, dass es “eine gut begründete Furcht vor Verfolgung durch die Behörden seines Herkunftsstaates gibt aufgrund der ihm zugeschriebenen politischen Meinung wegen seiner Flucht aus dem Militärdienst.“

Folterstaat Eritrea

Die dramatische Situation Geflüchteter, eine Konferenz und die Perspektiven solidarischer Vernetzung

(01.01.2018) Willkürliche Verhaftungen und Tötungen, Folter, politische Verfolgung, unbegrenzter militärischer Zwangsdienst für Männer und Frauen - die Lage in Eritrea ist katastrophal. Tausende versuchen Monat für Monat, ihr Leben durch Flucht zu retten, aber auch die Flucht birgt mörderische Gefahren. Viele werden unterwegs getötet, und selbst diejenigen, die ein scheinbar sicheres Zufluchtsland erreichen, müssen Zurückweisung und Abschiebung fürchten. Eine vom antimilitaristischen Verein Connection e.V. initiierte Kampagne informiert über die Situation und fordert Asyl für diejenigen, die dem militaristischen Willkürstaat Eritrea entkommen sind. Am 19. und 20. Oktober 2017 veranstaltete Connection zusammen mit 40 anderen Organisationen in Brüssel eine Konferenz "Fluchtsituation Eritrea - kein Ende in Sicht?" und ein Strategietreffen von Gruppen und Initiativen, die zu Geflüchteten aus Eritrea arbeiten. (GWR-Red.)

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Auf der Eritrea-Konferenz 2017

Internationale Eritrea-Konferenz

(22.11.2017) Am 19. und 20. Oktober 2017 führten wir zusammen mit anderen Organisationen in Brüssel eine eintägige Konferenz „Fluchtsituation Eritrea – kein Ende in Sicht?“ und am folgenden Tag ein Strategietreffen von Gruppen und Initiativen durch, die zu eritreischen Flüchtlingen arbeiten. „Ich denke, dass es ein sehr nützliches Treffen war, um die Flüchtlingskrise an einer der gegenwärtigen Schlüsselregionen zu diskutieren und Lösungen für die Fluchtgründe zu finden, insbesondere zu Eritrea“, schrieb uns im Anschluss ein Teilnehmer. Tatsächlich war die Konferenz insofern einzigartig, weil hier zum ersten Mal eritreische und internationale ExpertInnen zu Eritrea die Situation vor einem Fachpublikum, EU-Abgeordneten, VertreterInnen von EU-Mitgliedsstaaten sowie Flüchtlingen darlegen konnten. Zur Konferenz kamen mehr als 100 Personen von über 40 Organisationen weltweit, an der Strategiekonferenz nahmen etwa 40 Aktive teil.

Sheila B. Keetharuth speaking at the conference on Eritrea

UN Special Rapporteur emphasises the gravity of human rights violations in Eritrea

A packed international conference took place in Brussels

(23.10.2017) There are “reasonable grounds to believe crimes against humanity are taking place”, stated Sheila Keetharuth, UN Special Rapporteur on the human rights situation in Eritrea, at a major high-ranking international staffed conference held in Brussels this week. The dire human rights situation in the Horn of Africa nation— including arbitrary detention and extrajudicial executions—has “not improved in essentials”, she emphasised, despite consistent attention in recent years from the UN and human rights agencies.