Arbeit von Connection e.V. 

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Rundbrief »KDV im Krieg« - September 2016

Arbeit von Connection e.V.

Mai bis August 2016

(05.09.2016) Von Mai bis August 2016 setzten wir unsere Solidaritätsaktionen für inhaftierte KriegsdienstverweigerInnen in Israel und der Ukraine fort. Zudem setzten wir Aktivitäten gegen den Krieg im Südosten der Türkei um.

Coşkun Üsterci und Gamze Yalçın

Türkische Menschenrechtsaktivisten auf Lobby-Tour nach Genf, Wien, Brüssel und Straßburg

Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei!

(04.07.2016) Vom 12.-24. Juni 2016 reisten Coşkun Üsterci, Vorstandsmitglied der Menschenrechtsstiftung in Izmir, und Gamze Yalçın, Vorstandsmitglied des Menschenrechtsvereins der Türkei, gemeinsam nach Genf, Wien, Brüssel und Straßburg. Sie trafen dort auf höchster Ebene mit Menschenrechtsexperten aus den Vereinten Nationen, der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dem Europarat, dem Europäischen Parlament sowie der Europäischen Kommission zusammen.

Delegation der War Resisters’ International im Südosten der Türkei

Reise durch ein Kriegsgebiet

(09.06.2016) Eine Woche lang besuchte eine siebenköpfige Delegation der War Resisters' International Ende April 2016 Diyarbakır und Cizre im Südosten der Türkei. Sie sah, wie der erneut eskalierte gewaltsame Konflikt zwischen der Türkei und der kurdischen PKK zu ungeheurem Leid und großer Traumatisierung bei der Zivilbevölkerung der kurdischen Gebiete in der Türkei führt.

Auf der Anklagebank: Ruslan Kotsaba

Solidaritätsveranstaltungen für verurteilten ukrainischen Journalisten und Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba

Veranstaltungsreihe mit seiner Ehefrau Uliana Kotsaba, 30. Mai bis 3. Juni 2016

(20.05.2016) Am 12. Mai 2016 wurde der ukrainische Journalist und Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba wegen Behinderung der Tätigkeit der Streitkräfte zu einer Haftstrafe von 3,5 Jahren verurteilt. In seinen Prozesserklärungen betont er, dass der Konflikt mit den Separatisten friedlich gelöst werden müsse. Nun hat die ukrainische Justiz ein Exempel an ihm statuiert.

Auf einer Veranstaltungsreihe wird seine Ehefrau Uliana Kotsaba über seine Situation, seine Motive und das Verfahren berichten. Ergänzend dazu wird jeweils ein Koreferent einige Hintergründe des Krieges in der Ukraine darstellen. Am Rande der Veranstaltungstour wird sich Uliana Kotsaba zudem mit Bundestagsabgeordneten aus dem Menschenrechtsausschuss treffen, um über mögliche Unterstützung zu sprechen.