Desertion 

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Russinnen und Russen, die sich dem Krieg verweigern

Wie stehen die Chancen auf Schutz und Asyl?

(20.02.2024) Wiederholt hatten Connection e.V. und PRO ASYL eine Änderung der Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu Deserteur*innen und Militärdienstentzieher*innen, insbesondere aus Russland, angemahnt. Das ist offensichtlich im September 2023 geschehen. Wir nehmen dies zum Anlass, zwei Jahre nach Beginn des Krieges gegen die Ukraine eine aktuelle Analyse dieser Entscheidungspraxis vorzulegen. Das Resultat ist alarmierend.

Ukraine: „Diese Männer zittern am ganzen Körper, können überhaupt nicht mehr schießen“

Interview mit Rudi Friedrich zu ukrainischen Kriegsdienstverweigerern (Die Welt)

(05.01.2024) Die Ukraine will Hunderttausende geflüchtete Männer in den Krieg gegen Russland schicken. Rudi Friedrich setzt sich für Kriegsdienstverweigerer ein und berichtet von einem stark steigenden Druck auf diese Gruppe. Zunehmend flüchteten auch Soldaten, die vom Einsatz schwer traumatisiert seien.

Aktionswoche: Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweiger*innen aus Russland, Belarus und der Ukraine

Termine vom 4.-10. Dezember 2023

(04.12.2023) Ab heute führen über 40 Friedensgruppen aus ganz Europa bis zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember 2023 Veranstaltungen und Aktionen durch: Sie fordern Aufnahme und Schutz für alle, die sich dem Krieg in der Ukraine entziehen.

Russland: Mehr als 4.000 Strafverfahren wegen Unerlaubter Abwesenheit nach Beginn der Mobilisierung

(24.11.2023) Bei den russischen Militärgerichten sind 4.121 Strafverfahren wegen Unerlaubter Abwesenheit (Art. 337 Strafgesetzbuch) seit Beginn der Mobilisierung eingegangen. "Mediazona" hat die Webseiten der Militärgerichte mit Stand vom 21. November ausgewertet.