Deutschland 

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Ich brauche eine Unterkunft - Ich biete eine Unterkunft

Unterkunftsbörse für ukrainische Flüchtlinge

(10.03.2022) Sind sie aus der Ukraine geflohen und möchten direkt bei Privatpersonen unterkommen? Bitte beachten Sie, dass die meisten unserer Unterkünfte in Deutschland sind.

Hier können Sie praktische Hilfe leisten, indem Sie Übernachtungsplätze für Geflüchtete aus der Ukraine anbieten. Danke für Ihre Solidarität und Unterstützung!

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Rundbrief »KDV im Krieg« - Februar 2022

Rundbrief »KDV im Krieg«, Februar 2022

Inhaltsverzeichnis

(10.02.2022) In der Ausgabe Februar 2022 des Rundbriefes »KDV im Krieg« befinden sich Beiträge zur antimilitaristischen Arbeit, zu Rekrutierung, Verweigerung und Asyl zur Arbeit von Connection e.V., zur Ukraine, zu Russland, Eritrea, Äthiopien, Kriegsdienstverweigerung und Asyl und zur Desertion im II. Weltkrieg.

Arbeit von Connection e.V.

November 2021 bis Februar 2022

(10.02.2022) November 2021 bis Februar 2022: Wir veröffentlichten Beiträge aus der Ukraine und Russland gegen einen drohenden Krieg. Ausführlich dokumentierten wir die Situation für Kriegsdienstverweigerer in der Ukraine. Krieg geführt wird bereits seit über einem Jahr in Tigray. Daran ist auch eritreisches Militär beteiligt. Wir dokumentierten die Menschenrechtsverletzungen und lassen Aktive gegen den Krieg zu Wort kommen. Darüber hinaus gab es Aktivitäten für türkische und israelische Kriegsdienstverweiger*innen.

Deerteursdenkmal in Stuttgart

Helden oder Feiglinge?

Rezension zur Arbeit von Stefan Kurt Treiber

(03.02.2022) Zu Deserteuren der Wehrmacht gibt es seit Ende der 1970er Jahre zahlreiche Arbeiten. Nach Otto Schweling, der die Wehrmachtjustiz verharmlosen wollte, begannen zahlreiche Autor*innen – darunter Jörg Kammler, Fritz Wüllner, Manfred Messerschmidt und Wolfram Wette – sich dem Thema zu nähern. Sie bauten zu Schweling eine Gegenposition auf wissenschaftlicher Basis auf. Die nächste Generation, die neue Ansätze bemühte, kam in den frühen 2000er Jahren hinzu: Magnus Koch und Claudia Bade sind hier zwei prominente Beispiele. Ging es zunächst noch um den Nachweis der Unvereinbarkeit von Wehrmachtjustiz mit Gerechtigkeitsnormen, wandelte sich der Fokus, hin zu den Deserteuren und ihren individuellen Biografien. Insbesondere die Frage nach den Gründen der Desertion wurde thematisiert. Die Betrachtungen verabschiedeten sich von pauschalisierenden Sichtweisen, die Deserteure entweder als „Feiglinge“ denunzierten oder als „Helden“ stilisierten (Koch 2007), stattdessen kamen die individuellen Gründe der Desertion in den Blick.