Finnland 

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Finnland: Totaler Kriegsdienstverweigerer Topi Louko zu 126 Tagen Gefängnis verurteilt

(16.10.2012) Topi Louko, ein 28 Jahre alter Totaler Kriegsdienstverweigerer aus Lempäälä, ist am 9. Oktober wegen "Verweigerung des Zivildienstes" (siviilipalveluksesta kieltäytyminen) zu 126 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Der Prozess fand in Bezirksgericht von Ost-Uusimaa (Itä-Uudenmaan käräjäoikeus) in Porvoo statt. Topi Louko hatte sich im September 2011 geweigert, den Zivildienst fortzusetzen.

Doppelstaater und Wehrpflicht

(01.09.2011) Nach Schätzungen gibt es mehrere Millionen Doppelstaater in Deutschland. In der Vergangenheit sahen sich viele junge Männer damit konfrontiert, dass sie in beiden Staaten, deren Staatsangehörigkeit sie hatten, wehrpflichtig waren. Allerdings gab es durch verschiedene bilaterale Abkommen und einen Vertrag des Europarates oft die Möglichkeit, dass die Ableistung des Militär- bzw. Zivildienstes in einem Land durch das andere anerkannt werden konnte. Die Möglichkeit der gegenseitigen Anerkennung entfällt mit der Aussetzung der Wehrpflicht in Deutschland. Wir wollen uns deshalb hier mit der Frage beschäftigen, wie die Betroffenen mit der neuen Situation umgehen können.

Europäisches Übereinkommen über die Staatsangehörigkeit

Kapitel VII - Wehrpflicht in Fällen von Mehrstaatigkeit

(01.09.2011) Wir dokumentieren Auszüge des Übereinkommens des Europarates, mit der die Ableistung der Wehrpflicht bei Doppelstaatern und Mehrstaatern geregelt wird.

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Pressemitteilung von EBCO

(15.05.2010) Am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung traf sich der Vorstand von EBCO zum alljährlichen Treffen in Barcelona. Er unterstützte damit eine Reihe von Aktivitäten der katalanischen Mitgliedsorganisation Moviment per la Pau (Bewegung für Frieden), die zum zehnjährigen der Abschaffung des Wehrpflicht in Spanien selbst ihr 25-jähriges Bestehen feiern konnte. Die Vertreter der Kriegsdienstverweigerung in Europa wurden durch den Präsidenten des katalanischen Parlamentes, Ernest Benach empfangen. Sie führten eine eintägige Konferenz an der Open University in Barcelona durch.