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Gegen Krieg und Diktatur in Äthiopien

Broschüre, Januar 2008

Die Broschüre "Gegen Krieg und Diktatur in Äthiopien" entstand in Zusammenarbeit von Connection e.V. und einer Gruppe von äthiopischen Flüchtlingen, die sich Anfang des Jahres 2007 als Ethiopian War Resisters’ International (EWRI) zusammengeschlossen haben.

Allgemeine Hintergrundinformationen zu Äthiopien werden in der Broschüre ergänzt durch spezielle Beiträge zur politischen und militärischen Rolle Äthiopiens am Horn von Afrika. Verschiedene Berichte zeigen die Situation auf den Kriegsschauplätzen im Ogaden und Somalia und wie die USA die äthiopische Regierung im Rahmen des "Krieges gegen den Terror" unterstützt. Beiträge von Menschenrechtsorganisationen geben einen Einblick in die Lage der Bevölkerung. Zudem schildern die Aktiven der Ethiopian War Resisters’ International in ausführlichen Interviews und Beiträgen, warum sie asylrechtlichen Schutz benötigen.

Initiative der äthiopischen KriegsgegnerInnen - Unser Selbstverständnis

(01.01.2008) Wir glauben, dass alle Formen von Krieg und militärischer Unterdrückung die Entwicklung von Gerechtigkeit, Freiheit, Demokratie, Rechtssicherheit, Menschenrechten und friedlichen Lösungen in unserem Land und unserer Region behindern. Die Initiative der äthiopischen KriegsgegnerInnen (EWRI) steht für einen andauernden Frieden auf Basis der Menschenrechte wie auch des Rechtes, sich dem Krieg, der Militarisierung, zwangsweiser Einberufung und der Verletzung aller Menschenrechte zu verweigern.

Kanada verweigert US-Deserteuren Asyl

(19.11.2007) Letzte Woche hat das Oberste Gericht von Kanada beschlossen, die Klagen der US-Kriegsgegner Jeremy Hinzman und Brandon Hughey nicht zur Verhandlung zuzulassen.

Krieg im äthiopischen Bundesstaat Somali und in Somalia

Menschenrechte und humanitäre Situation

(03.10.2007) Wir befinden uns an einem kritischen Moment für das Horn von Afrika und seine Bevölkerung. Im vergangenen Jahr konnten wir beobachten, wie eine bereits unbeständige Region noch unsicherer wurde und die Gewalt zunahm. Hunderttausende von Zivilpersonen waren Opfer massiver Verbrechen. Es gibt eine nur geringe oder sogar gar keine Beachtung dieser Situation durch wichtige Stimmen der internationalen Gemeinschaft, auch nicht durch die USA.