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La Tulpa

La Tulpa, Kolumbien: Das antimilitaristische Kollektiv spricht über die Militarisierung und patriarchale Gesellschaft

Video auf dem YouTube Kanal Refuse to Kill (spanisch mit englischen Untertitel)

(15.05.2020) Wir sind das "Antimilitaristische Kollektiv La Tulpa". Heute werden wir über unsere Arbeit berichten. Die Organisation wurde 2012 gegründet, um Kräfte zu bündeln, die gegen den Faschismus in unserem Land aktiv sind. Schritt für Schritt haben wir ein Verständnis von Antimilitarismus entwickelt. Die Militarisierung und die patriarchale Gesellschaft sind strukturelle Teile des Staates Kolumbien.

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Tair Kaminer

Israel: Weiblich-politische Verweigerung als feministische Aktion

(29.04.2020) Die Kriegsdienstverweigerung ist kein neues Phänomen. Aber die Kriegsdienstverweigerung von Frauen innerhalb der Bewegung repräsentiert eine Position, mit der Frauen sich nicht nur der Armee oder Besatzung verweigern, sondern auch dem männlichen System als Ganzes. Tair Kaminer schreibt über feministische Positionen der Kriegsdienstverweigerung.

Weiblichkeit und Männlichkeit in Militarismus und Patriarchat

(16.04.2020) Militarismus kann aus verschiedenen Blickwinkeln heraus analysiert werden: von der Klasse über die Rasse bis hin zum Geschlecht. Es können Zusammenhänge zwischen Militarismus und anderen sozialen Problemen wie dem Klimawandel, interner und externer Vertreibung, Diskriminierung und vieles andere hergestellt werden.

Frauen und Antimilitarismus

(April 2020) Die unterschiedlichen Arten, wie Krieg konstruiert wird und sich geschlechtsspezifisch entfaltet, sind vielleicht eine der Situationen, bei der die Unterschiede zwischen männlich und weiblich am deutlichsten zutage treten. Im Kontext des Krieges werden Geschlechterrollen im Zusammenhang mit Gewalt hervorgehoben, da bewaffnete Konflikte im Allgemeinen eine hierarchische Asymmetrie von Rollen implizieren, in der männliche Privilegien gestärkt und alles geleugnet wird, was das weibliche Universum repräsentiert. Der Krieg sieht weibliche Körper als Schlachtfeld an, bzw. feminisiert die Identität derer, die innerhalb der Logik bewaffneter Gewalt als „anders“ gelten (z.B. ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderungen und LGBTQ)1. Die Zuschreibung des Weiblichen, dessen Status nicht auf den Körper von Frauen beschränkt ist, hat verschiedene Auswirkungen und wird im Allgemeinen in verschiedener Art und Weise im Rahmen der Unterdrückung, aber auch in verbalen Auseinandersetzungen und bei Widerstand benutzt.