Inhaftierung 

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Aktion zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung 2020

15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung

Schwerpunkt: Südosten Europas und Naher Osten

(15.05.2014) „Obwohl sich die Situation von Kriegsdienstverweigerern im vergangenen Jahr in einigen Ländern leicht verbessert hat, ist ebenso festzustellen, dass andere Staaten schärfer gegen Verweigerer vorgehen“, erklärte heute Rudi Friedrich vom Netzwerk für Kriegsdienstverweigerer Connection e.V. „Gerade in Kriegszeiten wird das Recht auf Kriegsdienstverweigerung von den Herrschenden in Frage gestellt“, führte er aus. „Sie fordern Loyalität und unbedingten Gehorsam für ihre Ziele. Kriegsdienstverweigerer werden als Verräter gebrandmarkt. So wird die Entscheidung der Verweigerer, sich nicht an den Verbrechen eines Krieges zu beteiligen zu einem Schritt, der höchsten Mut erfordert.“

Israelische Armee fängt DeserteurInnen und MilitärdienstentzieherInnen ein

(22.05.2012) Nach offiziellen Angaben des israelischen Militärs gibt es 2.700 DeserteurInnen und 1.780 MilitärdienstentzieherInnen in Israel. Allein in der letzten Woche hat die israelische Armee 474 von ihnen bei der bisher größten Maßnahme zur Festnahme von DeserteurInnen verhaftet. Wer sind sie und welches Interesse steht hinter dieser Maßnahme, die so viel Ressourcen des Militärs benutzt, um sie einzufangen?

Südkorea: Kriegsdienstverweigerer Yoonjong Yoo tritt 18-monatige Haftstrafe an

(01.05.2012) War Resisters‘ International ist beunruhigt über die Inhaftierung des südkoreanischen Kriegsdienstverweigerers Yoonjong Yoo. Nachdem er seine Kriegsdienstverweigerung erklärt hatte, wurde er wegen Verletzung des Militärdienstgesetzes vor Gericht gestellt und am 25. April 2012 schließlich zu den üblichen 18 Monaten Haft verurteilt. Am 30. April 2012 ging er zur Haftanstalt in Seoul und trat seine Haft an.

Demonstration in Frankfurt

Demonstration "Free Bradley Manning"

Bildergalerie

(21.01.2012) Etwa 100 Personen demonstrierten in Frankfurt/M. für die Freilassung von Bradley Manning. Im Aufruf machten sie ihre Forderungen deutlich: "Das Aufzeigen von Verstößen gegen internationales Recht darf in keinem Fall als Verbrechen gelten. Wir fordern daher die Freilassung Bradley Mannings und aller anderen Whistleblower! Whistleblower sind ein wichtiger Bestandteil in jeder freien und demokratischen Gesellschaft. Wir fordern allgemeine gesetzliche Regelungen zum Schutz von Whistleblowern. In einer Demokratie darf der Staat keine Geheimnisse vor seinen Bürgern haben. Wir fordern eine offene und transparente Informationspolitik sämtlicher Staaten!"