Kriegsdienstverweigerung 

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Yasmin Ricci-Yahav

Israel: Yasmin Ricci-Yahav nach 74 Tagen Haft aus Militärdienst entlassen

(30.12.2019) Nach fünf Verurteilungen und 74 Tagen Haft im Militärgefängnis wurde die Kriegsdienstverweigerin Yasmin Ricci-Yahav nun vom Gewissenskomitee aus dem Militärdienst entlassen.

Foto: Mari Park, ai

Südkorea: Alternative zum Militärdienst ist für Kriegsdienstverweigerer eine neue Form der Bestrafung

(27.12.2019) Kriegsdienstverweigerer in Südkorea werden nach Verabschiedung eines Gesetzes zum Alternativdienst durch das südkoreanische Parlament weiterhin bestraft und stigmatisiert, so heute Amnesty International. Nach dem neuen Gesetz müssen Verweigerer, die aus religiösen oder anderen Gründen den Kriegsdienst ablehnen, einen dreijährigen Dienst im Gefängnis oder anderen Hafteinrichtungen ableisten. Bislang sind sie zu 18 Monaten Haft verurteilt worden.

Talib Richard Vogl und Rudi Friedrich

Veranstaltungsangebot: Szenische Lesung Run Soldier Run - ab Herbst 2020

Eine Collage zu Krieg, Desertion, Verweigerung und Asyl - mit Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl

(20.12.2019) „Für uns ist es eine Verpflichtung, Menschen zu unterstützen, die sich in ihren Ländern gegen Krieg und Militärdienst wenden“, so heute Franz Nadler von Connection e.V. „Eine Szenische Lesung, das hat schon das bisherige Programm gezeigt, macht individuelle Schicksale, Hintergründe von Militarisierung und Perspektiven der Arbeit gegen Krieg für die Zuschauerinnen und Zuschauer eindrucksvoll erlebbar.“ Rudi Friedrich ergänzte: „Mit den guten Erfahrungen und Rückmeldungen bei unserer letzten Szenischen Lesung wollen wir uns nun aktuellen Themen rund um Krieg, Kriegsdienstverweigerung, Desertion und Asyl zuwenden."

Gruppen und Organisationen, die Interesse an einer Veranstaltung ab September 2020 haben, füllen bitte das Formular unter www.Connection-eV.org/termine-lesung-form aus.

Halil Savda

Veranstaltungsangebot mit dem Journalisten und Kriegsdienstverweigerer Halil Savda

Türkei: Krieg, Gewalt und Repression - Kein Ende in Sicht? - 22. März bis 13. April 2020

(12.12.2019) Vor wenigen Wochen ist die Türkei erneut in Syrien einmarschiert und hat weitere Gebiete im kurdisch bewohnten Norden des Landes besetzt. In der Türkei selbst setzt sich die Repressionswelle fort: Verhaftungen und Gerichtsverfahren gegen Tausende Oppositionelle, Absetzung von Bürgermeister*innen, Militäreinsätze in den kurdischen Gebieten und anderes mehr. Wenig wahrgenommen werden hier jedoch nach wie vor bestehende Ansätze, sich für Menschenrechte, sich gegen Krieg und Gewalt zu engagieren.

Zu diesem Themen kann der aus der Türkei stammende Journalist und Kriegsdienstverweigerer Halil Savda berichten. Gruppen und Organisationen, die Interesse an einer Veranstaltung mit ihm im Zeitraum vom 22. März bis 13. April 2020 haben, melden sich bitte bei Connection e.V.