Kriegsdienstverweigerung in der Türkei

Seite: ...  52   53   54   55   56  

Kriegsdienstverweigerer aus der Türkei erhält Asyl

(09.02.2004) Das hier dokumentierte Urteil gewährt einen Kriegsdienstverweigerer aus der Türkei Asyl. Turgay Coskun hatte auf verschiedenen Veranstaltungen, die von der Deutschen-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und anderen Gruppen organisiert worden waren, seine Gründe für die Kriegsdienstverweigerung geschildert.

"Nein zum mörderischen Zwang des Kriegsdienstes!"

Aktion der Gruppe der türkisch-kurdischen Kriegsdienstverweigerer

(17.12.2003) 40 Kriegsdienstverweigerer führten Mitte Oktober vor dem türkischen Konsulat in Frankfurt eine Kundgebung durch, um ihrer Forderung auf das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung in der Türkei erneut Ausdruck zu verleihen. Während der Aktion wurde ein Sarg - Symbol für die Folgen des Krieges - von den Aktionsteilnehmern vor das türkische Konsulat getragen.

Kriegsdienstverweigerer aus der Türkei erhält Abschiebeschutz

Erfolg des Petitionsverfahrens beim Deutschen Bundestag

(11.12.2003) Der in Biedenkopf lebende kurdische Kriegsdienstverweigerer Abdülrezzak Er und seine Familie können in Deutschland bleiben: Das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge änderte vor kurzem den ablehnenden Bescheid gegen Abdülrezzak Er ab und gewährte Abschiebeschutz.

Gemeinsame Erklärung der Verweigerer an das türkische Konsulat

(10.10.2003) Wir, Unterzeichner dieser Erklärung, können es mit unserem Gewissen nicht vereinbaren, auf irgendeine Art und Weise Soldat zu werden und der Armee zu dienen. Wo auch immer sie in der Welt sein mögen, ist das Ziel von Armeen, Menschen dazu zu zwingen, das Töten und Sterben zu lernen. Daher teilen wir Ihnen mit, dass wir den "Militärdienst" ablehnen, zu dem uns der türkische Staat auffordert.