Kriegsdienstverweigerung in den USA

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Aktion in Frankfurt

Kriegsdienstverweigerer brauchen Asyl

Connection e.V. zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

„Kriegsdienstverweigerer und Deserteure brauchen Asyl“, so heute Franz Nadler vom Kriegsdienstverweigerungs-Netzwerk Connection e.V. „Die aktuellen Kriege zeigen, wie wichtig ein Schutz für all jene ist, die sich den Verbrechen entziehen.“

„Das Bundesamt für Migration und deutsche Gerichte versuchen hingegen, die Hürden für eine Anerkennung immer höher zu legen“, so ergänzte Rudi Friedrich von Connection e.V. „Das Urteil des OVG Münster, das einem syrischen Militärdienstentzieher vor wenigen Tagen Asyl versagte, ist dafür nur ein skandalöses Beispiel.“

2006 in San Francisco. Foto: Jeff Paterson

Kriegsdienstverweigerung und Desertion in den USA

In einem ausführlichen Beitrag stellt Rudi Friedrich von Connection e.V. die Situation zur Kriegsdienstverweigerung und Desertion in den USA dar, nennt Zahlen, rechtliche Hintergründe und gibt Beispiele von Personen, die wegen ihrer Verweigerung oder Desertion verfolgt wurden.

André Shepherd

US-Deserteur André Shepherd sucht Asyl

Eine Chronologie

USA: Kriegsdienstverweigerer Robert Weilbacher endlich aus Armee entlassen

Robert Weilbacher ist ein freier Mann. Er genießt sein neues Leben als ziviler Friedensaktivist. Er, die American Civil Liberties Union (Amerikanische Gewerkschaft für bürgerliche Freiheiten - ACLU) und Courage to Resist (Mut zu Widerstehen) haben einen Sieg für die Kriegsdienstverweigerung zu verzeichnen. Robert erhielt seine ehrenhafte Entlassung aus der Armee, statt wegen Kriegsdienstverweigerung entlassen zu werden. Er hatte den Antrag zur Kriegsdienstverweigerung gestellt, zunächst eine Anerkennung erhalten, die aber Anfang dieses Jahres von der Armee widerrufen wurde.