Militarismus 

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Yongsuk Lee, Hannah Brock, Sulak Sivaraksa (Trainer für Gewaltfreiheit), Netiwit Chotiphatphaisal und Jungmin Choi (von

Militär und Monarchie: Reisebericht aus Thailand

Als ich im November Bangkok erreichte, trauerten viele um den König Bhumibol Adulyadej, der nach sieben Jahrzehnten Regentschaft am 13. Oktober 2016 gestorben ist. Ich reiste gemeinsam mit Jungmin Choi und Yongsuk Lee nach Thailand. Beide sind bei der südkoreanischen Organisation World Without War aktiv.

Türkei: Lasst uns die Spirale der Gewalt und die militaristischen Zumutungen verweigern

Militärputsche haben überall, wo sie stattgefunden haben, Menschenrechtsverletzungen mit sich gebracht. An allen Orten, an denen eine Armee mit Gewalt die Kontrolle übernommen hat, wurden Gewaltstrukturen gefestigt, die davon betroffene Gesellschaft war einer Spirale der Gewalt ausgesetzt. Was wir seit der Nacht des 15. Juli erleben, ist eine Variante dessen. Auf der einen Seite setzt ein sogenannter "Friedensrat" einen Militärputsch um, auf der anderen Seite steht die sogenannte "Demokratische Bewegung" der AKP-Regierung.

Türkei: Wir sind gegen jede Art des Putsches, gegen Putschversuche wie auch gegen anti-demokratische Praktiken

Wir verteidigen echte zivil-demokratische Werte und den Respekt für Menschenrechte

Am 15. Juli 2016 gab es einen Putschversuch in der Türkei und es gibt weiterhin die Gefahr eines Putsches. Viele Zivilpersonen, Soldaten und Polizisten verloren entweder ihr Leben oder wurden aufgrund von Gewalt oder Zusammenstößen im Rahmen des Putsches verwundet. Militärfahrzeuge und Kampfflugzeuge waren insbesondere in und über Wohngebieten aktiv. Zusammenstöße in diesen Gebieten führten bei den BewohnerInnen zu großen Sorgen und Ängsten. Auf der anderen Seite sahen wir auch Fälle, in denen sich Bürger über demokratische Prinzipien hinwegsetzten, wie auch Lynchversuche. Kurz: die Türkei taucht ein in eine Phase des schnellen und tiefen Chaos', dessen Ausmaß unbekannt ist.

World Without War

"In Südkorea sind die großen Kirchen Gegner der Kriegsdienstverweigerung"

In Südkorea sind die großen Kirchen mit die größten Gegner der Kriegsdienstverweigerungsbewegung. Die größte Kirchenvereinigung, der Rat der Christen in Korea (CCK / Han-Ki-Chong) erklärte, dass die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung und die Erlaubnis, einen alternativen Dienst abzuleisten, eine bevorzugte Behandlung der Zeugen Jehovas darstellen würde. Erst kürzlich, als ein Gericht zu drei Zeugen Jehovas Urteile fällte, gab der Rat eine Stellungnahme heraus und erklärte: „Kriegsdienstverweigerung ist eine irrige Handlung, sie beruht auf einem Irrglauben.“