Ukraine 

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Auf dem Schillerplatz in Mainz

Aktion für Ruslan Kotsaba in Mainz: Kritik am Militär ist kein Verbrechen!

Zum Prozess gegen den ukrainischen Blogger und Journalisten

(21.01.2021) Aus Anlass eines Gerichtstermins gegen den ukrainischen Journalisten und Pazifisten Ruslan Kotsaba führten Connection e.V., die Landesverbände Rheinland-Pfalz und Hessen der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), attac Mainz sowie der Mainzer Verein Linkswärts eine Mahnwache und Kundgebung vor dem ukrainischen Honorarkonsulat in Mainz durch. In einem Schreiben, das dem Honorarkonsul am Rande der Aktion zugestellt wurde, schrieben die Teilnehmer*innen: "Wir erklären uns solidarisch mit Ruslan Kotsaba und fordern die Ukraine dringend dazu auf, die gegen ihn gerichtete politische Verfolgung zu beenden und das Menschenrecht auf Meinungsfreiheit in der Ukraine zu gewährleisten, das auch die Befürwortung der Kriegsdienstverweigerung einschließen muss."

Ruslan Kotsaba

Protestaktion zum erneuten Strafverfahren gegen ukrainischen Pazifisten Ruslan Kotsaba

Kritik am Militär ist kein Verbrechen!

(19.01.2021) Nach nun sechs Jahren führt ein Gericht in Kolomyja in der westlichen Ukraine zum zweiten Mal ein Verfahren gegen den Journalisten und Pazifisten Ruslan Kotsaba durch. Er war bereits 2015 verhaftet und wegen „Landesverrats“ und „Behinderung der Tätigkeit der Streitkräfte“ zu 3½ Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Berufungsgericht hatte ihn freigesprochen.

Aus Anlass eines Gerichtstermins diesen Freitag führen Connection e.V. sowie die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hessen und die DFG-VK Rheinland-Pfalz eine Protestaktion durch:

Donnerstag, 21. Januar 2021 um 14 Uhr

Mainz, Schillerplatz, gegenüber dem ukrainischen Honorarkonsulat

2019: Stoppt die Jagd auf Wehrpflichtige

Ukraine: Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung

(20.12.2020) Während der aufgrund von Covid-19 um einen Monat verschobenen Einberufungskampagne im Frühling wurden von Mai bis Juli 2020 16.460 Wehrpflichtige einberufen, im Herbst von Oktober bis Dezember 2020 waren es weitere 13.570 Wehrpflichtige. 2020 wurden also insgesamt 30.030 Personen zum Militär berufen, 88,5% im Vergleich zum Vorjahr (33.952). Das Verteidigungsministerium erklärte zugleich, dass 4.166 Wehrpflichtige im Jahr 2020 ihren 18-monatigen Militärdienst und 300 den 12-monatigen Militärdienst abgeleistet hätten und entlassen worden seien.

Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung

Rede zum Tag der Menschenrechte

(10.12.2020) Weltweit werden Menschen gegen ihren Willen zum Kriegsdienst gezwungen oder wegen Verweigerung verfolgt und inhaftiert, z.B. in Süd-Korea, Singapur, Tadschikistan, der Türkei, Israel und Kolumbien.