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Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei !
Connection e.V.
Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure
Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei !

Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei!

Zur Aktionsseite auf https://weact.campact.de


Eine Initiative von

 

Bund für Soziale Verteidigung

Connection e.V.

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)

Dialog-Kreis „Die Zeit ist reif für eine politische Lösung im Konflikt zwischen Türken und Kurden“

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW)

Internationaler Versöhnungsbund – Deutscher Zweig

Komitee für Grundrechte und Demokratie

pax christi – Diözesanverband Limburg

War Resisters‘ International


Zum Weiterlesen

(04.05.2016) 
War Resisters International, Connection e.V., BSV, Internationaler Versöhnungsbund Österreich: Türkei: Stoppt den Kreislauf der Gewalt! - Internationale Delegation der WRI besuchte Diyarbakır und Cizre
(04.05.2016) 
War Resisters International: Turkey: Stop the cycle of violence! - International delegation went to Diyarbakır and Cizre
(04.05.2016) 
Internacional de Resistentes a la Guerra: Turquía: Paremos el Ciclo de Violencia - Una delegación internacional visitó Diyarbakir y Cizre
(30.04.2016) 
Bildergalerie: Internationale Delegation der WRI besuchte Diyarbakır und Cizre
(30.04.2016) 
Bildergalerie: International delegation went to Diyarbakır and Cizre
(22.04.2016) 
Rudi Friedrich und Christine Schweitzer: Delegation der War Resisters‘ International (WRI) reist in die Südosttürkei
(24.03.2016) 
IPPNW-Reisedelegation: Präsident Erdoğans Krieg gegen Kurden: Scharfe Kritik am Kriegseinsatz der türkischen Streitkräfte - IPPNW-Reisedelegation kritisiert zudem Schweigen der EU und fordert Wiederaufnahme des Friedensprozesses
(24.03.2016) 
Stop the Cycle of Violence in Turkey! - International Call
(23.03.2016) 
Berichte einer IPPNW-Delegation zur Situation in der Osttürkei
(23.03.2016) 
Unterschriftenliste für die Petition - pdf-Vorlage
(20.03.2016) 
Türkei - Krieg im Südosten - Bericht im Weltspiegel (ARD)
(15.03.2016) 
Aktionsmaterial für Kampagne "Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei!" - A4-Kopiervorlage für zwei Postkarten mit Begleittext
(08.03.2016) 
Kriegsdienstverweigerungsgruppen aus dem östlichen Mittelmeer: "Wir erheben unsere Stimme für Frieden und gegen die Militarisierung" - Gemeinsame Erklärung
(27.02.2016) 
Dialog-Kreis - Nützliche Nachrichten 2-3/2016 (pdf-Datei)
(31.01.2016) 
War Resisters‘ International (WRI): Türkei: Eskalierende Gewalt und Menschenrechtsverletzungen

Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei !

Aufruf an die deutsche Bundesregierung und die Europäische Union

Sehr geehrter Herr Außenminister Steinmeier,

Angesichts der Gewalt und der Menschenrechtsverletzungen in der Türkei, vor allem den vom Krieg zwischen türkischer Regierung und PKK betroffenen Regionen in der Osttürkei, darf die deutsche und europäische Politik nicht länger wegsehen. Wir fordern Sie auf:

- Die Parteien des Konfliktes, insbesondere die türkische Regierung und die PKK, zu einem sofortigen Waffenstillstand und zur Wiederaufnahme der Friedensgespräche aufzurufen;

- Die türkische Regierung aufzufordern, allen internationalen Menschenrechtsabkommen nachzukommen, denen die Türkei beigetreten ist, und alle Maßnahmen zu unterlassen, die die Zivilbevölkerung zum Teil des Konflikts macht;

- Alle Waffenlieferungen in die Region zu stoppen;

- Alle Möglichkeiten in der Europäischen Union, der OSZE und dem Europarat zu nutzen, um den Menschenrechten für alle Bürgerinnen und Bürger in der Türkei sowie allen sich dort aufhaltenden Flüchtlingen Geltung zu verschaffen;

- Die OSZE einzuschalten und eine Beobachtungsmission zu entsenden.

 

Schließen Sie sich dem Aufruf an unter https://weact.campact.de/p/UrgentCallTurkey

Zum Hintergrund

Im August 2015 begann erneut der gewaltsame Konflikt zwischen der türkischen Regierung und bewaffneten kurdischen Gruppen in der Türkei, nachdem im Juli 2015 der türkische Präsident Erdoğan den Friedensprozess mit der PKK aufgekündigt hatte. Damit wurden erste Ergebnisse eines bereits bestehenden Friedensprozesses zunichte gemacht. Opfer ist die Zivilbevölkerung. Die türkische Armee setzt willkürlich Panzer und schwere Waffen ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung ein. Stadtviertel werden bombardiert. Hunderte von Toten, wochenlange Ausgangssperren in mehrheitlich von KurdInnen bewohnten Städten und Regionen sowie schwere Menschenrechtsverletzungen haben zu einer humanitären Krise geführt. Zudem nimmt die Türkei gleichzeitig die kurdischen Siedlungsgebiete in Syrien unter Beschuss. Die Lage wird sich wahrscheinlich verschlimmern, wenn die Gewalt auf beiden Seiten nicht gestoppt werden kann.

Die deutsche Regierung schaut aber weg, im Verbund mit der Europäischen Union. Sie hoffen, dass die türkische Regierung Flüchtlinge davon abhalten wird, die EU zu erreichen, und die Außengrenzen schließt. Sie wollen auch das NATO-Mitgliedsland Türkei nicht verärgern, das ein wichtiger NATO-Stützpunkt für den Krieg gegen den IS in Syrien und Irak ist. Mit dieser Politik riskieren die europäischen Regierungen eine neue Flüchtlingstragödie.

Am 16. Februar 2016 erklärte die Berichterstatterin der Europäischen Union, Kati Piri, kurz nach ihrem Besuch in Diyarbakır: "Im Südosten der Türkei mussten schätzungsweise 400.000 Menschen wegen der heftigen Kämpfe ihre Häuser verlassen. In einigen Städten dauern die Ausgangssperren seit mehr als zwei Monaten an." Kati Piri ruft die Europäische Union zudem auf, sich für einen sofortigen Waffenstillstand und die Wiederaufnahme des türkisch-kurdischen Friedensprozesses einzusetzen.


Dieser Aufruf wurde am 16.3.2016 initiiert von:

Bund für Soziale Verteidigung

Connection e.V.

Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)

Dialog-Kreis „Die Zeit ist reif für eine politische Lösung im Konflikt zwischen Türken und Kurden“

Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW)

Internationaler Versöhnungsbund – Deutscher Zweig

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pax christi – Diözesanverband Limburg

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