Kriegsdienstverweigerung 

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Halil Karapaşaoğlu (l.) mit Unterstützer*innen

Nordzypern: Kriegsdienstverweigerer nach drei Tagen aus der Haft entlassen

(18.01.2019) Der 33-jährige türkisch-zypriotische Kriegsdienstverweigerer Halil Karapaşaoğlu wurde  nach drei Tagen Haft freigelassen. Insgesamt hätte er aufgrund eines Urteils des Militärgerichts von Anfang Januar 20 Tage inhaftiert sein sollen.

Verhaftung von Halil Karapaşaoğlu

Nordzypern: Inhaftierung des Kriegsdienstverweigerers Halil Karapaşaoğlu

Eine offenkundige Menschenrechtsverletzung

(15.01.2019) „Der türkisch-zypriotische Kriegsdienstverweigerer Halil Karapaşaoğlu ist ein Gewissensgefangener, inhaftiert nur aufgrund seiner friedlichen Überzeugungen und seiner ernsthaften Ablehnung eines zwangsweisen Militärdienstes. EBCO verurteilt seine Inhaftierung als eine offenkundige Menschenrechtsverletzung. EBCO verlangt seine unverzügliche und bedingungslose Freilassung sowie die dringend erforderliche Anerkennung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung in Übereinstimmung mit europäischen und internationalen Rechts- bzw. Menschenrechtsstandards“, erklärte heute EBCO-Präsident Friedhelm Schneider, nachdem Halil verhaftet und ins Gefängnis überstellt wurde, um eine 20-tägige Haftstrafe zu verbüßen.

Halil Karapaşaoğlu (l.) mit Unterstützer*innen

Nordzypern: Inhaftierung von Halil Karapaşaoğlu verurteilt

(15.01.2019) Die Konföderale Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken (GUE/NGL) bedauert die Inhaftierung von Halil Karapaşaoğlu und erklärt hiermit ihre Unterstützung und Solidarität für ihn wie auch für andere Kriegsdienstverweigerer, die sich der Militarisierung widersetzen sowie für all diejenigen, die bestrebt sind, gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten durchzusetzen.

Türkei: Ermittlungen gegen den Verein der Kriegsdienstverweigerer (VR-DER)

(11.01.2019) Furkan Çelik, Inhaber der Website des Vereins der Kriegsdienstverweigerer (VR-DER), wurde bei der Staatsanwaltschaft einbestellt aufgrund einer Anklage, „provokative Meldungen verbreitet zu haben mit der Absicht, die Erfüllung der Militärdienstpflicht zu verhindern“. Die Meldungen wurden über das Soziale Netzwerk und die Webseite vicdaniret.org verbreitet.