Kriegsdienstverweigerung 

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Erklärung zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

(12.05.2022) Mit dem Beginn des Krieges mit der Ukraine ist das Thema der Kriegsdienstverweigerung in Russland besonders aktuell geworden. Vor dem Krieg brachten die meisten Wehrpflichtigen und ihre Angehörigen den Militärdienst nicht mit der eigentlichen Kriegführung in Verbindung. Die Einberufung erschien als eine Art Sportlager mit Elementen militärischer Ausbildung.

Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung

Schutz und Asyl für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer des Ukraine-Krieges

(11.05.2022) Zum Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung ruft Connection e.V. zur Unterstützung von Deserteuren und Kriegsdienstverweigerern aus Russland, Belarus und der Ukraine auf. „Es wird immer offensichtlicher“, so heute Rudi Friedrich von Connection e.V., „dass Tausende aus diesen Ländern vor Rekrutierung und Kriegseinsatz fliehen. Wir wollen heute, anlässlich des Internationalen Tages der Kriegsdienstverweigerung, dem 15. Mai, Stimmen gegen den Krieg in den Vordergrund stellen. Sie zeigen uns, dass täglich Widerstand gegen Militarismus und Krieg geleistet wird.“

Flyer zur Kampagne

Deserteure und Verweigerer aus Russland, Belarus und der Ukraine brauchen unsere Unterstützung

(10.05.2022) Für die Kampagne steht ein Flyer zur Verfügung. Unter dem Titel „Deserteure und Verweigerer aus Russland, Belarus und der Ukraine brauchen unsere Unterstützung“ stellen wir kurz die Arbeit für die Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aus diesen Ländern vor. Darüber hinaus geben wir einige Hintergrundinfos zur Kriegsdienstverweigerung und Desertion und zu Kriegsdienstverweigerung und Asyl.

Der Flyer kann kostenfrei bestellt werden über https://de.Connection-eV.org/shop.

Wiesbaden, 16. April 2022

Aktivitäten für Deserteure und Verweigerer aus Russland, Belarus und Ukraine - Ein Bericht

(22.04.2022) Aus der Ukraine, aus Russland und Belarus gibt es Berichte über Desertionen, Militärdienstentziehungen und Verweigerung. Die Soldatenmütter St. Petersburg hatten deutlich darauf hingewiesen, dass es die Möglichkeit gibt, den Dienst zu verweigern. Nash Dom, eine nun in Litauen ansässige Organisation aus Belarus, rief belarussische Männer auf, sich den Rekrutierungen zu entziehen. Diesem Aufruf sind bereits Hunderte gefolgt. Und auch in der Ukraine gibt es Männer und Frauen, die sich nicht am Krieg beteiligen wollen. Unsere Solidarität und Unterstützung gilt allen, die sich dem Kriegseinsatz verweigern oder desertieren.